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DSGVO im Marketing: Was Marketers wissen sollten (+ Quiz)

Insights, Insights Jan 31, 2020 Jordan Torpy 6 min Lesedauer

Geschichten über DSGVO-Verstöße und entsprechende Bußgelder scheinen sich zu häufen. Völlig normal, dass Marketers aktuell unsicher bezüglich ihrer DSGVO-Standards sind. Um konform zu sein, müssen altbewährte Business-Praktiken oft geändert werden. 

Unter diesem Aspekt wirkt die DSGVO eher wie ein Hindernis, das Ihrem Business im Weg steht. Bei Exponea hingegen sehen wir die DSGVO mehr als Chance, um Kundenbeziehungen zu verbessern. Richtig umgesetzt kann die Einhaltung der DSGVO eine echte Win-Win-Situation für Sie und Ihr Business sein. 

Um Sie dabei zu unterstützen und Ihnen ein paar Best Practices vorzustellen, haben wir hier unsere GDPR-Expertin (internationale Abkürzung: GDPR) interviewt.

Annabel Pemberton

GDPR Marketing Expert

Annabel Pemberton ist eine der GDPR-Experten bei Exponea. Mit ihrer Leidenschaft für Verbraucherrecht & Datenschutz und einem Abschluss in Rechtswissenschaften hat sie bereits diverse Online-Retailer dabei unterstützt, GDPR-konform zu werden. Sie weiß, wie man GDPR-Konformität in Geschäftsmöglichkeiten umwandelt.

Wir wollten von Annabel wissen, was GDPR für Marketingschaffende bedeutet, welchen Einfluss es auf ihre Arbeit haben kann und wie sie es für Wachstum und ein besseres Kundenerlebnis nutzen können.

Interview mit Annabel

Schauen Sie sich das 8-minütige Video mit Annabel an und erfahren Sie, welchen Einfluss GDPR im Marketing hat. Außerdem zeigen wir Ihnen wie Sie GDPR-Probleme ganz einfach in der Praxis lösen. Sie bevorzugen es, unsere Tipps zu lesen, dann scrollen Sie einfach zum Interview weiter.

Wie wirkt sich die DSGVO im Marketing aus?
Die DSGVO ist eine Regulierung mit Kunden im Fokus. Sie dient dem Schutz einzelner Personen in Europa. Ihre Auswirkung zeigt sich auch im Marketing, da hier einzelne Personen gezielt mit personalisiertem Content angesprochen werden, unter Verwendung ihrer Daten. Datenschutz und Transparenz in der Kundendatenverwendung, inklusive einer Einwilligung seitens der Kunden sind folglich notwendig im Marketing.

Wer ist im Marketing besonders von der DSGVO betroffen?
Jede Rolle, die Content kommuniziert, erstellt und EU Bürger gezielt damit anspricht, sollte mit den DSGVO-Grundlagen, wie dem Einholen von Einwilligungen und E-Mail-Konformität, vertraut sein. Zu den Rollen gehören:

  • Marketers, die Content erstellen
  • Designer, die Features wie Weblayer gestalten 
  • Lead-Generation-Teams, die mit Prospects kommunizieren 

Da die DSGVO bei diversen Bereichen greift, benötigen viele Organisationen neuerdings Datenschutzbeauftragte (Data Protection Officer, DPO), die den Überblick über den Datenfluss und das Datenhandling haben. 

Welches praktische Wissen sollten Datenschutzbeauftragte (DPO) haben, um das Unternehmen bestmöglich zu beraten?

Ein DPO stellt in der Regel sicher, dass das Unternehmen mit der Datenschutzgemeinschaft im Austausch ist und in Sachen Whitepapers und Datenschutz immer auf dem neuesten Stand ist. Er überträgt alle relevanten Updates auf das Business.

Zu den Aufgaben des DPOs gehören regelmäßige Checks, ob die Sicherheitsvorkehrungen für ihre Unternehmensdaten wirksam sind, und den Schaden generell so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grund ist es nicht unüblich, dass Datenschutzbeauftragte mit dem Sicherheitsteam des Unternehmens zusammenarbeitet. Schulungen und Informationen zum Thema Datenschutz innerhalb des Unternehmens fallen auch in ihren Zuständigkeitsbereich, um damit Vorfälle schlechter Datenverarbeitung zu verhindern/gering zu halten. 

Da die Rolle von Datenschutzbeauftragten relativ neu ist, kann der Background dieses Berufs ganz unterschiedlich sein. Manche sind qualifizierte Anwälte oder haben bereits Erfahrung im Bereich Datenanalyse. Andere haben Weiterbildungen in Technologie-, Wirtschafts- und Rechtsbeziehungen gemacht.

Welche Fragen stellen Kunden dir am häufigsten?

Bevor ich zum Datenschutz-Team gewechselt habe, war ich Beraterin im Client-Service von  Exponea und war da viel im direkten Kundenkontakt tätig. Jetzt führe ich regelmäßig Vorgespräche mit unseren Kunden, um sie über die GDPR-Möglichkeiten mit Exponea zu informieren. All unsere Kunden verarbeiten unterschiedliche Datenarten und -mengen, sodass wir selten dieselben Probleme lösen.

Mehrfach aufgetaucht ist die Frage, ob Kunden ihre Cookie-Banner anpassen sollten. Ein aktueller Beschluss hat den Einwilligungsprozess für Online-Tracker leicht geändert. In diesem Zusammenhang konnten wir unseren Kunden bei Schwierigkeiten helfen.

Eine weitere häufig gestellte Frage ist, wie die Zustimmung zum Versenden von Mitteilungen eingeholt werden soll. Wo auf der Website ist der richtige Ort und was geschieht danach mit den Daten? Derartige Fragen behandeln wir in unserer GDPR Academy, um sicherzustellen, dass die Teilnehmer einerseits die DSGVO, aber gleichzeitig ihren kreativen Spielraum verstehen.

Mit welchen Problemen im Zusammenhang mit der DSGVO sehen sich Enterprise-Unternehmen häufig konfrontiert?
Viele Enterprise-Unternehmen haben mit ähnlichen Problemen wie KMUs zu kämpfen – beispielsweise der Umgang mit Zustimmungskategorien, die Gewährleistung von Transparenz bei der Datenerfassung der Kunden oder die Sicherheit ihres Systems. Aufgrund der Datenart und -menge, die das Unternehmen sammelt, sind die Probleme jedoch etwas komplizierter. Sensible Datentypen, wie Gesundheits- oder Bankdaten, können durch eine genauere Zugriffskontrolle sowie physische Sicherheitsmaßnahmen geschützt werden, die wir für unsere größeren Kunden sicherstellen.

Bei größeren Datenmengen benötigen einige Kunden auch Funktionen zum Verwalten der Kundenzustimmungen wie spezielle Einverständniserklärungs-Pages. Solche Themen behandeln wir auch in unserer Academy.

Welche Unternehmensform sollte deiner Meinung nach am meisten ermutigt werden, GDPR-konform zu werden?

Wie du siehst sind viele Unternehmen von Datenschutzbestimmungen wie der DSGVO betroffen. Besonders die Unternehmen, die sich an europäische Bürger wenden, sollten ein Grundverständnis haben und die Vorschriften einhalten.

Kannst du uns einige praktische Tipps zur DSGVO für Marketers geben?

Viele Unternehmen sind der Ansicht, dass die DSGVO ihre Geschäftstätigkeit einschränken wird. Eine verbreitete Behauptung, die wir bei Exponea von einem anderen Winkel sehen, da Kreativität und GDPR mit dem richtigen Wissen und den richtigen Tools Hand in Hand gehen können.

Mein Rat ist daher, sich die Regeln der DSGVO anzueignen und sie einzuhalten, gleichzeitig aber die Gelegenheit zu nutzen, Kunden die richtigen Fragen zu stellen, um den passenden Inhalt für sie zu produzieren und Markentreue zu stärken.

Kunden Ihrer Zielgruppe möchten von Ihrer Marke hören. Aus diesem Grund, ist es wichtig, Content zu liefern, von dem Ihre Kunden profitieren. Viele Unternehmen sind sich des Werts der Einblicke in ihre Zielgruppe durch die GDPR-Prozesse nicht bewusst. Nutzen Sie das bessere Kundenverständnis zu ihrem Vorteil und heben sich von der Masse ab. 

Dieser Mindset-Wandel, über den GDPR-Kontext hinaus ist zentraler Bestandteil unserer GDPR Academy.

GDPR Quiz

Wie gut sind Ihre DSGVO-Kenntnisse? Wir haben ein kleines Quiz vorbereitet, um Ihre DSGVO-Fittness zu prüfen. Wenn Sie hohe Geldstrafen vermeiden möchten, sollten Sie die folgenden Fragen beantworten können.

Kennen Sie die rechtliche Grundlage, auf der Sie Ihre letzte Kampagnen-E-Mail verschickt haben?

  • Vertrag
  • Zustimmung
  • Berechtigtes Interesse
  • Rechtliche Verpflichtung
  • Lebenswichtiges Interesse
  • Öffentliche Aufgabe

Ihre Datenschutzbehörde geht davon aus, dass Sie die Antworten kennen. 

Können Sie sagen, warum dieser Banner gegen die DSGVO verstößt?

GDPR Subscription Banner

Hier sind drei Fehler. Haben Sie sie gefunden? Laut DSGVO sollten Sie.

SAS – Ein Kunde stellt eine Antragsberechtigung. Was müssen Sie tun?

Die DSGVO gibt Ihren Angestellten nur einen Monat Zeit zum Antworten. Wissen sie, wie sie antworten?

Recht auf Löschung
Kunden können verlangen, dass ihre Daten gelöscht werden, während Sie die Daten speichern können, die für die Gesamtanalyse Ihres Projekts wichtig sind.

Sie können beiden konkurrierenden Interessen gerecht werden. Wissen Sie wie?

Datenhaltung

Eine auf unbestimmte Zeit erteilte Zustimmung kann nicht für immer verwendet werden. Sie sollten einschätzen können, wann es abläuft.

Sind Sie sicher, dass es noch nicht passiert ist?

Also, wie haben Sie es angestellt? Wenn Sie sich bei einer der Fragen unsicher waren, sollten Sie Ihr GDPR-Wissen auffrischen. Die von der DSGVO ausgehenden Risiken sind erheblich – Sie sollten sicher sein, dass Sie die Anforderungen erfüllen.

Exponea bietet jetzt einen GDPR-Best-Practices-Kurs an. In vier Live-Kursen und einer Prüfung wird sichergestellt, dass Sie sich mit den GDPR-Grundlagen vertraut gemacht haben und wissen, wie Sie Exponea oder andere Marketing-Automatisierungs-Tools einsetzen können, um die GDPR-Anforderungen zu erfüllen. Sie erfahren auch, wie Sie die Risiken der DSGVO in Chancen für Ihr Unternehmen umwandeln können.

Zusammenfassung

Zeitgemäße Marketers sollten mit der DSGVO vertraut sein, ohne es als übermäßige Herausforderung zu sehen. Mit der richtigen Einstellung und dem richtigen Wissen können Marketing-Spezialisten die Einhaltung der DSGVO als Instrument nutzen, um Kundenerlebnisse zu verbessern.

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